Willkommen zu einer neuen Artikelserie, in der ich euch über die Zeit die verschiedensten Streckenbauarten und Spielrichtungen vorstellen werde. Die Serie wird nicht regelmäßig erscheinen, aber trotzdem soll sie teilweise die letzte Zeit bis zu Tm² überbrücken. Hauptsächlich werde ich erstmal über unbekanntere Modi berichten, denn obwohl Trackmania nun langsam in die Jahre kommt gibt es sicherlich noch Spieler, die nicht von allen Spielvariationen erfahren haben. Ich schließe mich da nicht aus, es kann also sein, dass in dieser Serie nicht alles beschrieben wird.
Wie ihr aus der Überschrift herauslesen könnt, wird es sich hier im ersten Teil um Freestyle handeln. Freestyle ist eigentlich ziemlich bekannt, vor allem wegen der eleganten Videos, die ab und zu auf Tm-Tube erscheinen, bzw erschienen sind. Die grundlegende Idee dabei ist, das Auto als Skateboard durch einen riesigen Skatepark zu steuern und dabei szenentypische Stunts oder kreative Kombinationen hinzulegen. Der große Unteschied zu dem bereits vorhandenem Modus „Stunt“ ist, dass es hier keine Punkte gibt. Man trifft sich eigentlich nur mit anderen Spielern und Freunden auf Freestyleservern und hat Spaß, da es keinen wirklichen Wettkampf gibt.
Ab und zu wird aber auch mal von einigen Fahrern „Runs“ gespielt. Das heißt, ein paar Leute gehen in den Spectatormodus und schauen immer einem Spieler zu, der, je nach festgelegten Regeln, eine gewisse Zeit hat um schöne Stunts zu machen. Bewertet wird dann von den Zuschauern, und zwar objektiv. Es gilt zum Beispiel nicht als schön zu respawnen, sondern eher flüssig schöne Kombinationen zu machen. Kombinationen aus eben diesen Tricks, die im Stuntmodus nicht viele Punkte geben, aber trotzdem sehr schön anzusehen sind und auf die Wurzeln des Skateboardens zurückgehen. So muss man sein Auto geschickt mit viel Präzision über die Rampe lenken, damit man einige Meter weiter auch auf der dahinter platzierten Kante landet und möglichst lange drauf rutscht (Grind). Ein anderes Beispiel ist es, mit dem Wagen (meistens) eine Rampe hochzufahren und oben möglichst lange das Gleichgewicht auf der Kante zu halten (Stall). Natürlich gibt es aber auch hier Umdrehungen und Überschläge. Bewertet wird dan nach der Runde meistens in einem x/10-System. Nachdem alle Spieler dran waren, wird geguckt, wer die meisten Punkte hatte.
Hier mal ein Beispiel, wie Freestyle aussieht:
http://www.tm-tube.com/video/19843/WTF%3F!+Style%3F!+2
Wer sich nun fragt, wie es möglich ist, dass das Auto manchmal so komisch plötzlich stehen bleibt und in der gleichen Position noch etliche Meter rutscht, sollte wissen, dass diese Tricks auf dem Airbrakeprinzip beruhen. Als Fahrer muss man einfach in der gewünschten Position auf die Bremse drücken, was sehr hilfreich ist um länger das Gleichgewicht auf Kanten oder nur auf den Hinterrädern zu balancieren. Sowieso erfordert Freestyle generell gute Kentnisse der Fahrphysik. Deswegen werdem die Strecken überwiegend im Bayenvironment gebaut, da es dort am leichtesten ist den Wagen zu kontrollieren. Das Auto hebt leicht ab, lässt sich relativ leicht durch Airbrake und starke Lenkung, sowie schnelle Beschleunigung kontrollieren. Wenn ihr dagegen in den alten TMO Envis die Airbrake veruscht, könnt ihr vergeblich auf die Bremstaste drücken.
Auf fast allen Strecken ist es gebräuchlich bei den Checkpoints eine gute Ausgangsposition auf vom Autor geplante Stunts zu haben. So ist es leichter einen Trick richtig gut zu landen, da man durch respawnen gleich wieder vor einem Booster oder Ähnlichem steht. Sogenannte „Spots“ ermöglichen es einem die unzähligen Verusche, bis man mit dem Trick wirklich glücklich ist (z.B. für ein Video, oder im ihn als .gif-Datei zu speichern), leichter zu überstehen. Ich will gar nicht wissen, wie viele tausende Versuche der WTF-Clan für das obige Video gebraucht hat. Denn wenn es jetzt so scheint, als würde Freestyle, wenn man es heraus hat, eine Leichtigkeit sein, scheint das falsch. Wie zu jeder Sache gehört auch vor allem zu Freestyle eine Menge Glück. Da will ich erst gar nicht wissen, wie viele Versuche die ganzen Fahrer der „Cam2-Videos“ gebraucht haben, bis sie da ihre Weltrekorde aufgestellt haben. Außerdem will ich von den Cam2-Videos generell nichts wissen, vor lauter Langeweile schau ich mir da lieber ein Freestylevideo zum 10. Mal an, denn da hat man wenigstens was Abwechslungsreiches zu gucken.
Schönes beispiel Video hast du dir da rausgesucht (
)und auch die Grundlagen des Freestyle super beschrieben. Die Serie klingt schonmal super und wird einigen Spielern bestimmt was neues zeigen und für Abwechslung sorgen.
Gruß (wtf) Adsun
Sehr schön geschrieben, vielleicht entdeckt man als älterer Spieler in der Serie doch die eine oder andere Streckenart die man noch nicht kennt
ich freu mich schon auf nen artikel über trial, das is wo ziemlich meine lieblings strecken art. und bitte dazu sagen, dass RPG maps meistens nichts anderes sind als trial maps mit mod und mehr szenery, wirkliche RPG’s sind eigentlich nur maps mit story
@jansteffen: Meistens nicht einmal mit Story, dass ist einfach nur die Kopie der Nationsspieler. Mehr dazu aber dann im Artikel.
Schön, mal wieder einen Artikel hier zu lesen.
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Schönes Video^^
Kann da Adsun nur zustimmen
Interessant wäre noch ein weiterer Beitrag zu Trial
Greetz
(wtf) Jens