Track of the week #5

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by Nym

„Blood for the banshee“, zu deutsch „Blut für den Engel des Todes“ ist der Titel eines Tracks, den ich mir diese Woche für den „Track of the Week“ vorgenommen habe. Auf den Track bin ich eher zufällig gekommen, und hätte ihn beinahe schon wieder von meiner Festplatte getilgt, wenn ich nicht den Tick hätte,  (fast)jeden Track einmal zu beenden.

Blood for The Banshee von lmx

Das Intro ist schlicht mit ein paar Texten und mehreren Kameras gehalten, an sich nichts Besonderes.
Der Platformtrack ist in 7 Hindernisse unterteilt, welche alle komplett unterschiedlich sind und jedes für sich über ein eigenes GPS verfügt (nach den Cp’s zurückfahren).
Zu den Hindernissen.
Am Anfang steht ein Sprung in eine Pipe, bei dem man das Auto um 180° drehen muss, und möglicht weich in den Tunnel fallen sollte. Schafft man es am anderen Ende mit 230 km/h rauszuspringen, landet man beim ersten CP.
Das zweite Hindernis beginnt mit einem weiten drop auf einen Graßhügel, danach sollte man möglichst schnell unter die schräge Strecke fahren um Speed für den nächsten Sprung (über die Bande einer Querstrecke) auf eine höher gelegene Straße, zu sammeln.
Das nächste Hindernis, gleichzeitig meinem Lieblingshindernis, ist ein schräger Sprung aus einer Halfpipe, bei dem man in einer Querrolle (Wird bei TMU manchmal als Spinning Chaos 180° tetuliert) über eine Abgrenzung zum nächsten CP springt.
Weiter geht’s mir einem sehr kurzen, aber umso einzigartigeren Part:
Man wird zuerst von einigen roten Boostern beschleunigt, kommt einmal aufs Wasser, um auf dem nächsten Landstück ein Eck des Satellitenplatformteils zu nutzen, um zum nächsten CP zu gelangen.
Es folgt der einzige Kritikpunkt, ein Kreisel.
Man muss den Ausgang mit rund ~505 km/h treffen, da man danach direkt vor einem Berghang landet, und dank ihm Quer über die Map auf eine hohe Straße fliegt. Ist man zu langsam stürzt man ab, ist man zu schnell knallt man gegen den Hang und verliert Speed. Wer sich hier schwer tut, kann mal versuchen ganz leicht links zu fahren, um nicht so hoch, dafür aber weiter zu fliegen (mir hilfts).
Als vorletzte Fahrprobe wartet ein langer Sprung auf den Fahrer, bei dem man möglichst vor einem verkehrt herum postierten Tunneleingang landen sollte, um mit seiner Hilfe zum letzten Cp zu springen.
Das letzte Segment des Tracks ist eine unterirdische Prüfung der Noslide Fähigkeiten, bei der man beim Tunnelausgang möglichst schnell sein sollte, um die umgedrehte Halfpipe zu erreichen, von der aus man auf dem Dach schlitternd ins Ziel kommt.

Mein Fazit zu dem Track:
Ich hab noch nie einen kreativeren Platformtrack gesehn. Die kleinen Ghosthilfen zeigen einem immer den rechten Weg und dienen als Motivation, wenn man mal wieder seit 20-30 Trys an einem Hindernis hängt.

Hier noch ein kleines Interview mit dem Autor, Lmx:
Ich muss gestehen, ich hab vor „Blood for the banshee“ noch nie etwas von dir gehört oder gefahren. Kannst du uns ein bisschen was über dich erzählen, und wie du zu TM gekommen bist?

Erstmal zu mir, ich heiße Stephan und komme aus dem wunderschönen Thüringen. Da ich fast nur Plattform fahre und baue, wundert es mich nicht, dass mich nicht so viele kennen. Zu TM bin ich, wies nun mal so ist, über nen Kumpel gekommen „Das könnte was für dich sein“ Leider war das erst bei TMN 😦

Das bringt uns schon zu meiner nächsten Frage:
Tm ist ja Großteils durch die Zeitrennen bekannt. Wie bist du so schnell auf den Plattformmodus gekommen, und was hat dich an ihm gefesselt?

Natürlich hab ich auch mit Zeitrennen angefangen, aber auch da fand ich die „lol-Strecken“ schon irgendwie gut. Als ich dann selber mit bauen anfing, liefen die ersten Strecken schon darauf hinaus Kumpels versagen zu sehen ;-). Als ich dann bei TMU den Plattform Modus probierte, wusste ich, dass das genau das richtige für mich ist. Zumal man da auch mal wesentlich bessere Fahrer hinter sich lassen kann 😛

Allerdings braucht man bei den meisten Plattformstrecken auch eine gehörige Portion fahrerisches Können.

Ja klar, nur läuft es meistens nicht darauf die kurve noch ein bissl enger zu nehmen. Sondern eher den Absprung millimetergenau zu treffen oder sowas in die Richtung

…und die Tricks und Kniffe der TM Fahrphysik zu kennen.
Um zu deinen Strecken zu kommen:

Ich hab einige deiner Plattformtracks getestet, und habe selten einen gleichen Part gesehen, vielmehr waren fast alle Tracks mit neuen Kombinationen und verrückten Ideen gespickt.
Kannst du uns verraten, wie man auf solche Ideen kommt?
Baust du einfach drauf los, oder weißt du schon, was für Hindernisse du einbauen willst?

Meistens sitz ich vorm Editor und schau mir die Teile genauer an. Irgendwann kommt dann die zündende Idee. So entstand z.b. der „Satelliten“-Cp auf der Banshee Strecke. Ab und an kommts aber auch vor, dass ich auf ner Rennstrecke so versage dass ich irgendwas cooles sehe. Wo dann sowas rauskommt wie den Tunnel von der andern Seite anspringen.

Du sprichst schon wesentliche Teile von Blood for the banshee an. Ist das deiner Meinung nach dein bester Track?

Von denen, wo ich alles alleine gemacht hab (außer Screenshot), ja. Leider komm ich noch nicht an die Projekte mit Mr.Bones (Cryptic Islands) oder pjw (Isle be back) ran. Aber ich konnte durch die beiden einiges lernen, was sich auf Banshee natürlich ausgezahlt hat.
Gerade was Scenery und MT angeht.

Gut, dann bedanke ich mich für das Interview und hoffe, dass auch in Zukunft noch viele lunatic Tracks von dir Folgen 😀

Wenn du willst, kannst du noch ein Schlusswort schreiben

FAHRT MEHR PLATFORM! Nein ernsthaft, ich weiß dass es manchmal ne Qual ist gerade die wirklich schweren Strecken zu fahren, aber wenn man das Ziel sieht fühlt es sich gut an.
Greetings natürlich an alle Leser, Mr. Bones, pjw, maphios, wallaby und natürlich den nie erreichten Pummelmeister.

»

  1. Schönes Review, wobei es ruhig etwas subjektiver sein könnte ;).
    Das Interview mit lmx ist dir super gelungen =).

  2. passt schon, mrimpossible ^^
    und danke nochmal nym, dass du platform nicht vergessen hast 😉

  3. jop cooler artikel, muss ich ma fahren den track obwohl ich bei platform immer verzweifel^^
    cooles interview!!

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