Powerslide – Warum viele Community-Projekte nach hinten losgehen

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by Schandmaul

Herzlich willkommen in der wohl besten Community-Praline der Welt. Du steckst quasi grad mitten drin. Und ihr fein süßlicher, manchmal auch herber oder säuerlicher Duft, soll natürlich jede Menge neue Leute in den „Inner Circle“ der Trackmania-Spieler locken.

Man ist gerne unter sich. Klar, wer würde schon gerne als Praline Kontakt zu kostenlos verteilten Bonbons von Faschingswägen (Trackmania Nations), oder zur Billig-Schokolade aus Discountern (normale Trackmania-Spieler) mischen. In den Inner Circle kommt man auch nicht von alleine. Man muss schon etwas dafür tun, um einen neuen Schokoladenüberzug zu bekommen. Was bietet sich hier besser an, als Community-Projekte?

Ich spreche von Contests, Duo-Strecken, organisierten Fahrabenden, oder dem Großziehen einer Webseite zum Thema. Die Aussicht nach Erfolg und Anerkennung ist für viele Spieler das Größte. Wer wird nicht gerne auf Servern angesprochen:

Hey, bist du nicht der Chef von der Seite Trackmania für Rollstuhlfahrer?“

Und schon hat man den ersehnten Erfolg. Ja! Endlich kennt man mich! Macht Platz ihr anderen Pralinen, jetzt komm ICH!

Warum der Aufstieg vom Reifenwäscher zum Konfisseur in den meisten Fällen nicht klappt hat ganz unterschiedliche Gründe.

Der banalste von allen: Das ist ja Arbeit!! Wieviele Contests musste ich schon miterleben, in denen eine relativ kurz gehaltene Präsentation einen zum Scheitern verurteilten Contest ins Leben gerufen hat.
Kennzeichen: Es fehlen mindestens 3 relevante Informationen zum Contest, Rückfragen werden frühestens 2 Tage später beantwortet und bei jeder Antwort des Community-Azubis merkt man schon seine sinkende Lust. Irgendwann bleibt die Community-Aktion dann für ein dreiviertel Jahr hängen (Käsekästchen) und wird dann durch eine zufällige Entdeckung von einer anderen interessierten Person weitergeführt, oder gleich ganz gecancelled. Bestes aktuelles Beispiel: Der „längste Strecke“-Contest im DeepSilver-Forum. Zum Lesen empfehle ich hier ausnahmsweise nicht Pralinen, sondern Popcorn.

Alternative zur akuten Arbeitsunlust: Der Contest und die Präsentation waren noch in Ordnung, allerdings rechnete der Autor nicht damit, dass tatsächlich 83 Strecken eingesendet wurden, die er jetzt alle testen solle. Vielleicht klappts ja, wenn ich einfach nix mehr von mir hören lasse? Aktuelle Contests werfen gerne mit Superlativen in Sachen Coppers um sich. Je höher das Preisgeld, desto mehr Teilnehmer. Jeder zufällige Augenzeuge der Contest-Website will dann auf einmal ein Stück vom Kuchen. Ich musste auch schon die Erfahrung machen, dass die Einsendungen durch hohes Preisgeld nicht besser werden. Der Test von über 50 Strecken kann dann zur Qual werden.

Ein etwas traurigerer Grund für fehlgeschlagene Community-Projekte  ist mangelnde Resonanz. Man investiert Stunden um Stunden, erhofft sich wenigstens ein paar nette Zusprüche und fällt dann – gerade in der Anfangszeit – gehörig auf die Nase. Die Community hat mittlerweile einfach so viele verschiedene Aktivitätsmöglichkeiten, dass man entweder etwas richtig Gutes, oder etwas absolut Neues bieten muss, um noch einige hinter dem Ofen hervorzuholen. Auch hier im Blog war die erste Zeit öde. Jeden Tag maximal 70 Klicks, alle Kommentare nur von Co-Autoren – Tendenz fallend. Nach so vielen investierten Stunden soll man dann alles aufgeben? Aber die zu dieser Zeit noch wichtigere Frage: Lohnt es sich überhaupt, wegen diesen paar Klicks, von denen vermutlich die Hälfte einem selbst gehören, so viel (Frei)Zeit zu investieren? „Ich wusste gar nicht, dass es so anstrengend ist, Praline zu werden!“

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Gutti-Anwärter an der Präsentation sparen und dadurch zusätzlich potentielle Fische vom Köder hüpfen. Hier wird mit der investierten Zeit dann am falschen Ende gespart. Die Aufmachung eines Contests ist die halbe Miete. Oft entscheidet der erste Eindruck, ob es der Contest wert ist, mitzumachen oder nicht. Denn auch die Teilnehmer eines Contests investieren ihre Freizeit und auch deren Freizeit ist nicht unerschöpflich. Ein liebevoll aufgemachter Contest, vielleicht noch garniert mit schönen Preisen, erweckt einen guten Eindruck. „Ja, der Contest sieht gut aus, da mach ich mit!“
Von der anderen Seite betrachtet: Arbeitet man den Contest gut aus und spart an der Präsentation, springen viele Reiter gar nicht auf das Pferd auf, weil sie einfach schon vom ersten Eindruck abgeschreckt werden. Gut gedacht, schlecht gemacht und am Ende frustriert nach Hause gegangen.

Ein gutes Beispiel für eine verkorkste Präsentation, ist der Plat&Win-Contest, der vor Kurzem im DeepSilver-Forum angekündigt wurde. Anhand der „Präsentation“ mit gewaltigen 4 (!!) unkommentierten Screenshots kann absolut kein potentieller Teilnehmer sagen, um was es geht. Und genauso schnell vergeht die Lust. Gibt es Gewinne? Was ist zu tun? Wer veranstaltet es überhaupt genau? Der Link auf die zugehörige Fanseite TMU-Fun schockt den Ordnung gewohnten Pralinenschachtel-Liebhaber noch mehr: Design: Flop. Inhalt: Äääh find ich mangels Übersicht nicht. Kein Konzept, und Tschüss! Wer soll jetzt freiwillig bei diesem Contest mitmachen?

Der wohl häufigste Grund für gescheiterte Projekte ist aber mangelnde Ausdauer. Wenn man etwas über längere Zeit macht, wird viel Spaß irgendwann zur Arbeit. Und wer verbindet schon Arbeit und Hobby? Die meisten größeren Community-Projekte können Spaß machen, sind aber streckenweise auch einfach nur anstrengend und arbeitsintensiv. Nur wer viel Ausdauer und Herzblut zeigt, kann diese Durchhänger, von denen wohl keiner verschont bleibt, überstehen. Viele müssen auch lernen, dass das positive Feedback nicht proportional zur eingesetzten Arbeit ansteigt. Eine hervorragende Strecke bekommt im Idealfall, sagen wir 50 Awards und kostet mindestens 30 Stunden Arbeit. Bei einem hervorragendem Video ist es mit 100 Stunden vermutlich immer noch nicht getan. Wieviele Videos auf Tm-Tube haben mehr als 50 Kommentare?

Der Grund für all diese Anstrengungen in Contests und Projekten jeder Art ist Resonanz. Man bekommt positives Feedback, was im echten Leben (leider) nicht allzu selbstverständlich ist, auch wenn man es dort vielleicht genauso verdient hätte. In Computerspielen sind Erfolgserlebenisse greifbarer. Werden diese dann noch von „echten Menschen“ gewürdigt, ist es umso besser. Doch das Buhlen um Resonanz nimmt in der Tm-Community etwas krude Formen an. Als neuer Autor auf TMX etwa muss man schon gehörig Awards austeilen, damit man selber mal welche bekommt. Gut wer hier genügend Clanfreunde hat, die einen kräftig unterstützen. Wirklich gut? Naja…

Man muss einen gewissen kritischen Punkt erreicht haben, an dem man genügend bekannt ist. Ab dann kann man auch seine Kreativität mehr ausleben. Zuvor ist man nur damit beschäftigt, bekannt zu werden. Dieser Weg kann steinig sein und allzu oft betrügt man sich selbst.

Ich persönlich bin momentan in drei großen Community-Projekten engagiert und habe auch schon etliche Contests zu Ende gebracht. Einige Sachen haben mir keinen Spaß gemacht und diese werde ich auch nicht wiederholen. Von den meisten Projekten bin und war ich über die mangelnde Resonanz enttäuscht. Aus jedem Contest lernt man und das ist auch gut so. Von dem her plane ich Contests mittlerweile Wochen im Vorraus und habe bei allen Projekten, vor allem auch im Blog, immer einen Zeitplan im Kopf. Oft auch einen Plan B, wenn irgendetwas schief geht. Ich mache nie etwas allein, sondern rede es mit mindestens einer weiteren Person durch, mit denen ich gut vertraut bin.

Aber vor allem eins habe ich gelernt: Bei allem Engagement für die Community, für den Clan, für den Blog, für Freunde oder für sich selbst: Es darf nie der Spaß auf der Strecke bleiben. Weil damit zerstört man sich eines seiner – vielleicht sogar DAS – schönste und wichtigste Hobby.

Pralinen sind ein Gaumenschmauß. Erwischt man zu viel davon – egal ob billig oder teuer – kann einem durchaus schlecht werden.

Nichts für ungut.

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  1. schön geschriebener Artikel, macht Spaß zu lesen. Außerdem trifft er.
    Wobei ich trotzdem hoffe, dass es weiterhin ein paar unprofessionesse „Webewerbe“ gibt ;), ist manchmal einfach lustig (oder leider auch gemein).

    eventl. könntest Du noch positive Projekte verlinken, damit man ein Beispiel hat, wie mans gut macht.

  2. Als Videot muss ich mich bei den Videos angesprochen fühlen.
    Das ist wirklich manchmal hart, wenn man auf tmtube schaut und sieht dass schon wieder ein paar cam2 Videos vor dem eigenen Video sind (Ach ja, 100 Stunden reichen bei weitem nicht 😉 ).

    Das mit den gescheiterten Contests ist immer so eine Sache, wenns bei Käsekästchens nicht voran geht muss das aber nicht immer am Contest ersteller liegen, kann auch an Teilnehmern scheitern von denen man nichts mehr hört…

  3. Ein 12-Pack Ferreroküsschen musste ich schon bereithalten um den Artikel mit Verstand von oben bis unten durchzulesen. Dann, beim zweiten lesen, habe ich mich dann doch in jeder 5 Zeile irgendwo wiedergefunden. Und sos schwankt die Lust ein Contest zu veranstalten immer von „ich bin gierig“ bis „das hat doch keinen Wert“. Aus dem Nähkästchen geplaudert ist es mir beim letzten Versuch ähnlich gegangen. Ein Contest nur für den Clan und Partner ergibt im Training eine Teilnehmerzahl von 18 Leute. Wow ich bin überrascht und freue mich schon auf den Contest. Tja und dann sietzt du zum Contest da und nach 15 Minuten akkademischen warten beginnst Du dann das ganze mit 6 Leuten. Ich werde trotzdem nicht aufgeben und es weiter versuchen für die Clan-Mitglieder, Partner und alle TM-Fahrer wieder ein Contest auf die Beine zu stellen. Mehr dazu wird euer Mitstreiter Rapidoraton in den nächsten Stunden oder Tagen dazu präsentieren.

  4. Super Artikel!!!
    Ich wurde sosfort gefesselt und musste bis zum Ende lesen=)
    Ich habe zwar noch nie einen Contest veranstaltet, aber ich kann mir das gut vorstellen^.^
    Viele die einen Contest veranstallten wollen, werden wahrscheinlich schon von diesen Gründen abgeschreckt, obwohl sie ein gute idee hätten.

    Ich freue mich schon auf den nächsten Contest 🙂

  5. Herrlicher Artikel, spiegelt gut wieder wie es in TM zugeht ^^
    Danke für den Artikel und die mühe.

  6. Oh man Schandmaul.
    Du hast ja sowas von recht.

    Mir gehts genauso kacke ^^

    Contests hab ich einen gemacht, war eigentlich gut, aber nö, keinen Bock mehr.
    Allein schon das Strecken suchen und dann kommt wieder, „Wasn das fürn Kack“.

    Aber ich gammel auch auf zu vielen Seiten rum und misch mich in zu viel zeugs ein wo ich mich ned auskenn.
    (Sascha kennt da sicher auch einiges von mir 😀 )

  7. Exzellenter Artikel, gute Analyse und mir wieder einmal ganz aus der Seele gesprochen! Dementsprechend gibt es von mir mal wieder eines meiner berühmt-berüchtigten „Mammutfeedbacks“ 😉

    Ich habe alleine im DS-Forum eine ganze Reihe Projekte gesehen, von denen nach einer Ankündigung nicht mehr viel übrig blieb: Seien es ambitionierte Projekte wie z.B. Blocktuner (Downloadseite für Schilder, ähnlich wie carpark) oder unreife Schnellschüsse wie z.B. der Versuch X-cReATED zu kopieren, seien es Clangründungen, Foren und, und und. Auf wie vielen schön gestalteten MLs gibt es ein paar schöne Gadgets, Shoutbox, Forum etc – aber nach wenigen Wochen keine neuen Inhalte?

    Man kann es nicht oft und laut genug sagen: Solche Projekte verlangen Arbeit, Ausdauer, noch mehr Arbeit und noch mehr Ausdauer. Wer sich mit dem Gedanken trägt, etwas auf die Beine zu stellen, sollte sich zumindest vorher etwas umhören und Erfahrungen sammeln. Selber etwas zu anderen Projekten beitragen und sie unterstützen, sie weiterbringen. Als Juror in einem Contest mitarbeiten, dann in einem anderen Contest die Organisation unterstützen, bevor man einen eigenen veranstaltet. Selber in einem Clan Mitglied sein und dort Aufgaben übernehmen, bevor man einen eigenen Clan gründet. Wer nicht einmal das schafft (ebenso wie jemand, der im RL nix auf die Beine stellen kann), sollte sich von seinen Pralinenträumen verabschieden.

    Und selbst wenn man sich reinkniet, sich aufopfert und alles gibt, was man an Blut, Schweiss und Tränen zu geben hat, kann es passieren, das die ersehnte (und manchmal verdiente) Anerkennung ausbleibt. Und das vielleicht nur, weil man einfach übersehen wurde … Ohne Werbung für die eigene Sache geht heute gar nichts mehr und selbst damit geht man oft genug baden. Wer keine Durststrecke fehlender Motivation durchstehen kann, wer Anerkennung seiner Arbeit erwartet und braucht, sollte besser gar nicht anfangen (jedenfalls keine grösseren Sachen). Genug Anerkennung und Feedback kriegt man eh nie ;).

    „Fire and Forget“
    Seit Jahren bleibt kaum ein im DS-Forum vorgestelltes Video ohne Feedback von mir (auch wenn ich mich in vielen Fällen auf einen Verweis auf mein Tutorial beschränken könnte). Quillt also mein Videothread vor Antworten über, wenn ich mal wieder ein Video veröffentliche? Eher nicht. Nightm@re, ich vermisse dich!

    „Masse killt Klasse“
    Es stimmt, die TM-Community ist sehr viel grösser geworden, dementsprechend ist das Angebot gewachsen. Wenn ein Spieler mehr will, als nur online auf seinem Stammserver ein paar Runden zu drehen, sieht er sich einem verwirrend vielfältigen Angebot gegenüber. Sich auch nur einen groben Überblick einen einzelnen Bereich zu verschaffen, artet schon in harte Arbeit aus. Am Beispiel TMX sieht jeder sofort, was ich meine. Eine ähnliche Entwicklung hat aber durch TM-Tube auch bei Videos eingesetzt, ebenso in anderen Bereichen: Ligen, Contests, Artworks. So wertvoll und gut TM-Tube auch ist: Gute, ambitionierte Videos gehen dort mittlerweile unter in der Masse schlechter Erstlingswerke, simplen „Replays mit Musik“ (bei denen oft mehr Arbeit im Vorspann als im eigentlichen Video steckt) und Streckenvorstellungen. Wer die guten Videos entdecken will, muss wühlen …

    „Früher war alles besser!“
    Das klingt vielleicht nach dem Grummeln eines zahnlosen Greises (ich bin nicht nur in TM seit 2005 dabei, sondern auch im RL schon lange aus der Pubertät heraus). Aber es stimmt. Einer der geilsten Momente in meiner TM-Karriere war der Release von „Any Questions?“ Ende 2006. Das DS-Forum hatte damals noch einen Chat, in dem wir kurzerhand die Release-Party abgefeiert haben. Dabei war soviel Stimmung, dass sogar Doberlec (seinerzeit community manager bei DS) vorbeikam und verdutzt fragte, was los sei – heute undenkbar. Von diesem Erlebnis zehre ich noch heute.

    Ein anderes Beispiel: Der DeepSilver-Manialink-Contest Anfang 2008.
    Ein toller Contest dank exzellenter Organistaion, sowohl des Mapper- wie des Driver-Contests. Nicht zuletzt, weil sich mehr als ein halbes Dutzend Leute über 2 Monate mächtig reingekniet haben. Das diese Mordsarbeit Spass gemacht hat, lag an der hervorragenden Zusammenarbeit der Crew und dem tollen Feedback der Teilnehmer. Zum Lesen und Schwelgen in wehmütigen Erinnerungen:
    Link #1
    Link #2
    Link #3

    Wie ist es heute? Nehmen wir mal die „Schatzsuche bei TMX“. Das Thema des Wettbewerbs war brandaktuell, schliesslich wogte gerade die Diskussion „Wo sind die guten Tracks?“ durch die Community. Grosse Community-Seiten wie TMC, TMX-Blog, Maniazones und natürlich das Trackmaniacs-Blog unterstützten den Contest. Wieder war ein erprobtes Top-Team von Organisatoren bereit, sich in die Arbeit zu stürzen, die Community sollte die Wertung übernehmen.
    Auf allen grossen Foren (TMX, Maniazones, DS, Franz. und internationales Forum) wurde für den Contest die Werbetrommel gerührt. Beste Vorraussetzungen also.
    Von 40 gemeldeten Teilnehmern (mehr hätten wir organisatorisch nicht verkraftet) kehrten nur 28 mit ihren Schätzen beladen zurück. 1800 Spieler besuchten den Server, auf dem die Tracks vorgestellt wurden – aber nur 67 blieben in den 4 Wochen länger als 4 Stunden (um alle Tracks zu sehen hätte man 18 Stunden auf dem Server verbringen müssen). Noch schlimmer sah es bei den Bewertungen aus, gut die Hälfte der Serverbesucher hatte gar keine Ahnung, das die Tracks auf diesem Server liefen, um bewertet zu werden. Auch das Feedback zum Contest stand leider in keinem Verhältnis zur Berichterstattung: in den meisten Foren gab es nur 2-3 Meldungen. Der verdiente und beabsichtigte Awardregen für die Gewinnertracks blieb allerdings aus, was für mich die grösste Enttäuschung war. Daher wurde die Schatzsuche auch nicht in grösserem Maßstab (internationale Schatzsucher, Schatzsuche bei Natons) noch einmal aufgelegt.

    Besonders die Schatzsuche zeigt meiner Meinung nach, wie wichtig Feedback ist, in allen Bereichen. Und hier liegt auch die Chance für jeden Reifenwäscher, zur Praline der Pralinen zu werden: Da Feedback von allen sehr begehrt ist, sind auch Feedbackgeber begehrt und stets gern gesehen. Wie bei allem wird man auch beim Feedbackgeben immer besser, je mehr man übt. Wer regelmässig qualitatives Feedback gibt, wird von den „Gefeedbackten“ schliesslich geschätzt und anerkannt – und damit eine Praline 😉

    Nur wer etwas beiträgt, hinterlässt eine Lücke, wenn er geht.

  8. Oh Gott. Dutchman. Dein Beitrag ist nicht direkt erschienen, weil er durch die 2 Links erst freigeschaltet werden musste. Weil du es dann noch ganze 9 mal, also insgesamt 11 (!!) mal probiert hast, sind alle in der Hardcore-Spammer Warteschlange gelandet. Und dann waren sie alle noch unterschiedlich Lang. Hoffe doch, ich hab jetzt den richtigen Rausgelassen. 😀

  9. Einfach herrlich geschrieben. Und extrem aktuell dazu, zumal ich nach dem „längste Strecke“-Contest angefangen habe, einen Guide zur erfolgreichen Planung und Durchführung eines Contests zu formulieren. Wie’s rauskommt wird sich zeigen, aber es wäre wirklich toll, wenn solche Contests in Zukunft die Ausnahme wären (heute sind sie ja schon fast Standard…).

    Super Arbeit, Schand!

  10. Ja, du hast die Situation gut erkannt und auf den Punkt gebracht. Ich denke mal, dass die viele Contests daran scheitern, dass die meisten Veranstalter einfach noch zu jung und unerfahren sind. Da kann ich Dutchmans Vorschläge (erstmal Erfahrung sammeln) nur zustimmen.

    Bzgl. der TMX-Awards oder guter TM-Tube Videos: Ich denke bei so einer großen Masse ist es einfach systembedingt, dass gute Sachen ohne große Werbung einfach untergehen. Das ist aber nicht nur in TM so. Wenn man eine gute Musikgruppe nimmt, wird man in der Regel auch nicht, ohne große Werbung und „Freunde“, zum bekannten Künstler werden. Ich denke das wird immer so bleiben, auch auf TMX und TM-Tube.

  11. wird sich wahrscheinlich nichts ändern aber trotzdem super geschrieben der Artikel. Der beste überhaupt finde ich 😉

  12. Also wenn ich mir die Kommentare so durchlese und mir den Beitrag von Schandmaul auf der Zunge zergehen lasse stelle ich fest das nur langjährige TManiacs die mir auch von anderen einschlägigen Seiten wohlbekannt sind und die ich bestimmt auch schon genervt habe, Kommentare schreiben.
    Also sollte ich mir ja einen Kommentar verkneifen.

    Egal, kann nicht anders.

    Schandmaul war der erste Kontakt den ich überhaupt hatte über TMU-XRated.

    Jetzt ist es so das ich mittlerweile über acht Lesezeichen Ordner mit zig Einträgen verfüge die sich mit trackmania beschäftigen und mich auf 6 Seiten regelmäßig rumtreibe. Ob es hilft?

    Der Kommentar von Dutchman ist genauso gut und wertvoll wie der Artikel selbst.

    Zeigt mir aber das man sich leicht verzettelt.

    Ich hab bei der Schatzsuche auch mitgemacht. Hab dann Schandmaul genervt ob das auch geklappt hat mit den Nuggets, weiß ich noch, hab ich nicht vergessen. gell
    Auf dem Server bin ich häufg gefahren. Aber nach ein paar Tagen meldete ich mich immer an als gerade die Stecken liefen die ich schon kannte.
    Habe mir die Mühe gemacht alle 75 Nuggets runterzuladen und zu sortieren, das Ergebnis wird am Wochenende das Event zeigen. v000nix genervt, gell.
    Meine Serverprobleme gewälzt, Sascha genervt gell.
    Dann mal einen bescheidenen Beitrag geschrieben. tmjonas genervt. gell.
    Einem befreundeten Clan bei der Eventvorbereitungen geholfen. flighthigh genervt.gell
    Ach ja, gefahren bin ich auch zwischendurch und scheiß Strecken gebaut.
    Ich war genervt.
    Also denke mal in 1 bis 2 Jahren bin ich auch soweit.
    Kann nur von mir sprechen, das dauert bis man sich einigermaßen auskennt.
    Vor allem wenn man schon 1 Stunde braucht um ein Banner in einen Artikel
    einzufügen. Oder einen Fehler sucht wo gar keiner ist. “ Rest des Beitrags lesen“
    v000nix. gell
    Ihr seht ich hab noch mit Problemen zu kämpfen über die andere nicht mal nachdenken.
    Also wenn ich jetzt noch bei manialinks, php,xml, MT,mysql, lampp ungefähr
    weiß wo es lang geht dann schreibe ich auch einen längeren Kommentar.

    Dutchman, die Strecken aus link 2 werde ich mir reinziehen.
    Kenne ich mit Sicherheit noch nicht.
    Schandmaul macht einfach Spaß hier.

  13. Hi ! Also muss auch schon sagen, schön zu lesender Artikel und trifft auch total zu. Wie oben schon genannt wurde ist es auch manchmal von den Teilnehmern abhängig ob was läuft oder nicht.
    Am Anfang ist die Neugierde als Teilnehmer und dann während dem Contest hat man keine Lust mehr irgendwie.
    Als Teilnehmer sollte man sich da dann auch vorher gedanken machen, kann ich mitmachen, habe ich die Zeit, will ich das Überhaupt usw.
    Aber denke auch das sich da nix grossartig ändern wird, aber trotzdem mal gut zu lesen und fördert mit Sicherheit auch mal über sich selber nachzudenken wie man sich selber verhält.

  14. Pingback: Powerslide: Events – und nichts passiert … « Der deutsche TM-Blog

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