Director’s Cut: Trackvideos

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von Quentintmtino
Nein, ich meine hier nicht die unzähligen CAM2-Videos, sondern Videos, in denen ein Mapper seine Strecke präsentiert. Ob solche Videos eine Strecke tatsächlich bekannter oder populärer machen, sei dahingestellt. Ich für meinen Teil bezweifle, das sich die 6-10 Stunden, die man in die Arbeit an einem guten Trackvideo stecken sollte, wirklich in TMX-Awards auszahlen.

Für einen Mapper sind sie aber eine schöne Brücke vom Mappen über die Arbeit mit dem MT für Outros zum Videomachen: Man macht sich mit dem klassischen Aufbau eines Videos vertraut (Intro, Mainpart, Credits), sammelt Erfahrung beim Schnitt, Effekten und dem Abstimmen von Bild und Musik, kann seine MT-Erfahrung weiterverwenden. Trackvideos sind nicht zu kompliziert, nicht zu lang, der Umfang ist überschaubar – ideale Bedingungen, um sich mit der Videobearbeitung vertraut zu machen.

Vodpod videos no longer available.

Ein Beispiel für ein solches Video ist „Alone in the Desert“ von tuutti. Titel und Abspann sind noch etwas bunt, aber Kameraführung und Abstimmung auf die Musik sind an eingen Stellen schon recht gut, die Musik ist gut gewählt – und mit den Top5-Replays von TMX kann man fahrerísch nichts falsch machen.

Nicht immer muss der Mapper auch der Videomacher sein, wie folgendes Video zeigt. Auch hier stimmt wieder vieles, Musik und Atmosphäre zum Beispiel, während bei Kamera und Schnitt doch einige Macken dabei sind. Der Matrix-Effekt wiederum ist gut geplant und eingesetzt, wenn auch die Ausführung nicht die beste ist.

Vodpod videos no longer available. 

Wer jetzt denkt, Trackvideos seien wie Konfektionskleidung von der Stange, ist im Irrtum. Besonders wenn sich ein Mapper mit einem Videomacher zusammentut, kann etwas aussergewöhnliches dabei herauskommen – wie zum Beispiel „Frozen“, eine Map von Voyager006, vorgestellt in einem Video von Siem:

 Vodpod videos no longer available.  

Trackvideos werden wohl immer eine kleine Nische bleiben – Fahrer interessieren sich eher für Rekorde und sind mit den CAM2-Vids bestens bedient. Videomacher hingegen interessieren sich eher für Story-, Freestyle- und andere Genrevideos. Trotzdem sind Trackvideos immer für eine kleine Überraschung gut.

Links:

 

»

  1. wieso präsentierste nich bennnnnn’s Original rise? top kamera… -> besser geht diese nich ^^

  2. Das Letzte ist am Besten. Ich selber Arbeite auch grade an einem solchen Video 😉

  3. Bennnn’s Video ist mir natürlich nicht entgangen und wird von mir auch noch vorgestellt. Gerade weil es so aussergewöhnlich ist, verdient es eine eigene Vorstellung.

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